Digitaler Burnout: So kannst du vorbeugen

FREITAG, 24.11.2017

Das Internet und Smartphones bieten tolle Möglichkeiten. Viele Dinge im Alltag lassen sich per Klick erledigen. Wir nehmen auch am Leben von Freunden und Familie eng teil, die weiter entfernt wohnen. Das ist die eine Seite. Wie alles hat aber auch unser Online-Leben eine zweite Seite: Wenn wir gar nicht mehr abschalten können. Im Kopf und bei der Technik. Wir geben einige Tipps für den entspannten Umgang mit Smartphone und Co.

Man sieht sie im Alltag immer häufiger: Leute, die nicht mehr miteinander reden, sondern gemeinsam in ihre Smartphones schauen. Rund 88 Mal checkt der durchschnittliche Smartphone-Nutzer sein Telefon am Tag, hat eine Studie von Informatik-Professor Alexander Markowetz herausgefunden.

Handyfreie Zeiten einbauen

Sicher ist, dass unsere Konzentrationsfähigkeit abnimmt, wenn wir ständig zum Handy greifen, um Facebook, WhatsApp oder Instagram zu checken. Deshalb: Wenn Konzentration angesagt ist, einen festen Platz fürs Handy überlegen, an dem wir es nicht sehen und bewusst dem Impuls widerstehen, es einzuschalten!

Vorbild für die Kleinen

Kinder wachsen ganz selbstverständlich mit Smartphones auf. Sie schauen sich genau ab, wie wir Medien nutzen. Daher gilt besonders in Familien: Mal eine Pause einlegen und sich Zeit zum Spielen oder Lesen ohne Unterbrechung durch das Smartphone gönnen. Feste Verabredungen dazu können helfen, zum Beispiel, einen Tag am Wochenende ohne Telefon oder am Nachmittag, wenn alle von Arbeit und Kita zu Hause sind.

Ohne Handy ins Bett

Bis kurz vor dem Einschlafen online? Keine gute Idee. Unser Organismus braucht eine gewisse Zeit mit weniger Reizen, um in den Schlafmodus zu kommen. Mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen deswegen das Smartphone in den Feierabend schicken.

Was ist die Gefahr beim ständigen Online-Sein?

Wenn wir uns selbst unter Druck setzen – immer alles mitkriegen wollen und sofort reagieren – kann das Stress erzeugen. Und zu viel Stress macht krank, wie Psychologin Dr. Iris Hauth beschreibt: "Stress ist ja grundsätzlich nichts Schlechtes. Aber wenn Stress dauernd da ist, kommt es zu chronischen Veränderungen im Körper. Verschiedene Hormone werden vermehrt ausgeschüttet und das kann zu Schlafstörungen, zu Konzentrationsstörungen, zu depressiven Verstimmungen und Angststörungen führen." Es lohnt sich also, das Smartphone bewusst zu nutzen.

Entspannung lernen

Versicherte der Dortmunder Direktkrankenkasse BIG direkt gesund können in Präventionskursen Entspannungstechniken lernen. Der Vor-Ort-Kurs wird mit bis zu 120 Euro für zwei Kurse im Jahr bezuschusst, der Online-Gesundheitstrainer wird komplett gezahlt. Für die Kurse unter professioneller Anleitung bekommen Versicherte außerdem einen Bonus beim BIGtionär.

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Gibt es eine Handysucht?

"Wenn bestimmte Symptome zusammen kommen, dann kann man schon von Missbrauch oder Suchtverhalten sprechen", erklärt die Psychologin Dr. Iris Hauth vom Alexianer St. Joseph-Krankenhaus Berlin-Weißensee. Zum Beispiel, wenn man die Kontrolle darüber verliert, wie viel man im Internet unterwegs ist.

Und Entzugserscheinungen hat, wenn man das Smartphone nicht nutzt, also unruhig wird und sich nicht zurückhalten kann, das Handy doch wieder zu nutzen. Manchmal schädigt man sich sogar damit und vernachlässigt andere Aktivitäten. All das sind Symptome einer Sucht.

Apps können helfen, bewusst mit dem Smartphone umzugehen

Wenn es so weit gekommen ist, sollte man sich bewusst einschränken. Dazu gibt es beispielsweise Apps, die die Nutzungszeit beschränken.

Mit der App Moment (nur für iPhone) kann man sich zum Beispiel einen Überblick verschaffen, wie viel Zeit man selbst mit dem Smartphone verbringt. Zusätzlich kann man auch die Geräte der Familie mit auswerten und zum Beispiel gemeinsame handyfreie Zeiten festlegen. In der Zeit kann dann niemand das Handy nutzen, weder die Eltern, noch die Kinder.

Mit Shut App (Android | iPhone) kann man sich eine Offline-Zeit vornehmen und auch Freunde dazu einladen. So hat man einen Anreiz, die Zeit auch durchzuhalten. Die App Rescue Time (nur Android) wertet zusätzlich aus, wie lange man welche App nutzt.

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Ständig erreichbar und "on" zu sein kann krank machen. 

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