Materialvielfalt für Liebeskugeln: Mehr als nur Metall

MITTWOCH, 30.07.2014

Liebeskugeln gibt es in vielen verschiedenen Farben und Ausführungen. Je nach Verwendungszweck und Erfahrung mit den Lustkugeln ist sicher auch für Sie das richtige Modell dabei.

Die klassischen Liebeskugeln bestehen aus Metall. Meistens sind zwei oder drei Stück mit einem Band verbunden, dazu erlaubt ein Rückholbändchen oder eine Schlaufe das einfache Entfernen aus der Vagina. Doch mittlerweile hat sich wie bei anderen Sextoys auch im Reich der Liebeskugeln eine breite Vielfalt etabliert. So stehen Ihnen mittlerweile auch Liebeskugeln aus Kunststoff, mit Vibrator-Funktion, für den Analsex oder als besonders leichtes Anfängermodell zu Verfügung.

Traditionelle Liebeskugeln

Die klassischen Liebeskugeln stammen aus Japan und China. Bei den Rin-no-tama-Kugeln handelt es sich um drei mit einem Band verbundenen Kugeln. Die oberste ist traditionell hohl und hält die anderen an ihrem Platz auf Höhe des G-Punktes und am Scheideneingang. In den zwei unteren befinden sich jeweils zwei kleine Innen-Kugeln, durch die die Liebeskugeln in Schwingungen versetzt werden. So dienen Rin-no-tama-Kugeln weniger dem akuten Lusteffekt, als der vorbeugenden Stärkung der Scheidenmuskulatur und des Beckenbodens.

Die chinesischen Ben Wa-Kugeln sind nicht mit einer Schnur verbunden. Davon werden zwei Stück in die Scheide eingeführt, dort durch die innere Muskulatur an ihrem Platz gehalten und nach der Verwendung wieder hinausgepresst.

Moderne Vielfalt: Liebeskugeln heute

Heute sind Liebeskugeln oft mit einem Überzug aus medizinischem Silikon ausgestattet, so wie auch viele Vibrator-Modelle. Sie sind dadurch leichter als Lustkugeln aus Metall, trotzdem entspricht das Silikon mit seiner nahtlosen, abwaschbaren Oberfläche höchsten hygienischen Ansprüchen. Leichte Kunststoff-Liebeskugeln eignen sich besonders gut für Anfängerinnen, die gerade erst beginnen, ihre Beckenbodenmuskulatur zu trainieren.
Wenn Sie die Kugeln nicht nur für den Muskulaturaufbau verwenden möchten, sondern sich auch Lustgewinn versprechen, dann greifen Sie zu Liebeskugeln mit eingebauten Vibratoren. Besonders luxuriöse Modelle lassen sich sogar fernsteuern und sind neben dem normalen Vibrationsmotor auch noch mit einer Rotationsfunktion ausgestattet.

Für die anale Stimulation können Sie dagegen sogenannte Analperlen oder -ketten verwenden. Im Gegensatz zu den vaginalen Spielzeugen sind die einzelnen Kunststoffkugeln hier perlenkettenartig eng hintereinander an einem Band aufgereiht. Die Kette wird erst vorsichtig eingeführt, beim Herausziehen schenken die Kügelchen Lust, indem sie die empfindlichen Nerven rund um den Anus stimulieren.

Stimulieren die Beckenbodenmuskulatur und sind ein sexy Accessoire fürs Schlafzimmer: Liebeskugeln. Welche verschiedenen Sextoys-Varianten es gibt - hier!

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