Männertypen: schüchterne MännerDer taut schon auf!

MITTWOCH, 10.03.2010

Mann ist nicht gleich Mann, auch wenn die Grundausstattung ähnlich ist. fem.com stellt verschiedene Männertypen vor. Heute: der Schüchterne.

Jede Frau fragt sich ab und zu, warum der Liebste in bestimmten Situationen so und nicht anders reagiert. In ihrem Buch "Männer. Die längst fällige Bedienungsanleitung" hat die Partnerschafts-Expertin Beatrice Wagner fünf "Männer-Grundmodelle" charakterisiert. Lesen Sie heute, wie schüchterne Männer ticken!
Der Schüchterne
Ihn entdeckt und liebt eine Frau erst auf den zweiten Blick, denn aus Schüchternheit sagt er anfangs oft ungeschickte Dinge, die er so gar nicht sagen wollte und die ihm hinterher auch peinlich sind.

Eine Frau darf seine Schüchternheit nicht zu schnell durchbrechen, indem sie etwa zu forsch auf ihn zugeht. Denn das stellt ihn bloß. Vielmehr muss eine selbstbewusste Frau sich hier ein bisschen zurücknehmen. Sie darf Signale aussenden, die zeigen, dass sie an ihm interessiert ist. Doch letztlich muss sie ein bisschen mit eigener Schüchternheit agieren, damit er den Mut findet, den ersten Schritt zu tun.

Schüchtern im Bett

Verhält sie sich nicht so und setzt sich über seine Ängste hinweg, wird spätestens im Bett seine Schüchternheit wieder zum Vorschein kommen, sprich: Es läuft nichts.

Außerdem hat eine eventuelle Beziehung ungleiche Startpositionen, wenn er es von Anfang zu spüren bekommt, dass sie ihm an Selbstsicherheit überlegen ist.

Er entwickelt sich!

Gibt sie ihm aber die Gelegenheit, seinen Mut zu sammeln, sodass er das Gefühl bekommt, er habe die Frau erobert, wird er ein positives Selbstbild bekommen. Er ist dann zeitlebens stolz darauf, dass es ihm gelungen ist, diese tolle Frau zu erobern, und wird zum interessanten und experimentierfreudigen Liebhaber.

Angst vorm Ansprechen

Gut, dass die Zeiten vorbei sind, in denen nur der Mann den ersten Schritt machen durfte - sonst gäbe es noch mehr Singles in Deutschland: Mehr als jeder zweite Mann (55%) wagt es nicht, beim Ausgehen eine Frau anzusprechen, die ihm gefällt. Das weibliche Geschlecht ist mutiger. Nur 40 Prozent aller Frauen haben nach eigenen Angaben Hemmungen, offensiv auf einen attraktiven Mann zuzugehen. Das ist das überraschende Ergebnis des LiebesTrendMonitors der Online-Partnervermittlung ElitePartners.de. 

Nach Meinung der Psychologin Lisa Fischbach wird die Schüchternheit der Männer von den Frauen oft noch verstärkt - und das völlig unbewusst: "Frauen flirten viel subtiler als Männer. Dabei brauchen Männer eindeutige Signale, um auf eine Frau zuzugehen." Blickkontakt und zurückhaltendes Lächeln seien zwar als Ermunterung gemeint, kämen aber bei Männern selten als Flirtversuch an. "Lächeln Sie Ihren Auserwählten an, halten Sie seinen Blick, achten Sie auf eine offene Körperhaltung", rät Fischbach paarungswilligen Single-Frauen, "Es mag etwas dauern, aber bei Interesse wird er den ersten Schritt machen."

5 Wege, Schüchternheit zu besiegen

Hindert Ihre Schüchternheit Sie daran einen Mann anzusprechen, der Ihnen wirklich gefällt? Dann sind Sie hier genau richtig: Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie Ihre Schüchternheit überwinden und mit Ihrem Traummann ins Gespräch kommen können. 

1. Selbstanalyse: Wann bin ich schüchtern, was macht mich nervös?

2. Stellen Sie sich der Angst

3. Lächeln und Blickkontakt

4. Gespräche führen

Beatrice Wagner

Männer sind eine Wissenschaft für sich. Das weiß auch die promovierte Humanbiologin Beatrice Wagner, Autorin des Ratgebers "Männer". Auf fem.com verrät sie uns, wie verschiedene Männertypen ticken. Sie wollen mehr davon? "Männer. Die längst fällige Bedienungsanleitung" ist im Humboldt Verlag erschienen, kostet 8,90 Euro und ist bestellbar z.B. über www.amazon.de

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