Liebe & Lust

Löffelchenstellung oder "Hilfe, wohin mit dem zweiten Arm?"

MONTAG, 17.12.2018

Hier kommt der Sex mit dem gewissen Kuschelfaktor! Aber was ist das Besondere an der Löffelchenstellung? Und wie schafft man es, seine Gliedmaßen so zu sortieren, dass es auch bequem ist? Hier erfährst du, warum der Klassiker gar nicht so unsexy ist.

Jede Frau, die schon einmal in einer längeren Beziehung war oder gerade ist, kennt die Situation: Es ist spät, ihr habt euch gerade vom Sofa ins Bad und ins Bett geschleppt, eigentlich bist du müde, aber eigentlich hättest du auch noch Lust auf Sex. Die Löffelchenstellung ist die Lösung: Du bettest deinen Kopf auf deinen Arm, dein Partner schmiegt sich von hinten an dich, du spürst seinen warmen Atem im Nacken, sein starker Arm umfasst deine Taille und du fühlst dich so richtig wohl. So könntet ihr wunderbar Arm in Arm einschlafen – oder miteinander im Löffelchen schlafen. Aber was genau ist die Löffelchenstellung überhaupt und welche Vorteile bietet sie?

Was ist die Löffelchenstellung?

Bei der Löffelchenstellung liegst du auf der Seite, die Beine sind leicht angewinkelt. Er liegt hinter dir und schmiegt sich mit der Vorderseite seines Körpers ganz eng an dich an, seine Beine sind ebenfalls angewinkelt. In dieser Position liegt ihr buchstäblich so eng aneinander wie zwei Löffel in der Besteckschublade, weshalb diese klassische Sexstellung genau so heißt.

Vorteile der Löffelchenstellung

Eins ist klar: Diese Stellung ist für Frauen sehr gemütlich. Man fühlt sich geborgen, braucht sich nicht anzustrengen, es ist kuschelig warm und dem Partner gefällt’s auch. Vor allem morgens bietet die Löffelchenstellung den Vorteil, dass man sich nicht darum kümmern muss, wie man aussieht oder ob man Mundgeruch hat, denn man sieht sich hierbei normalerweise nicht direkt ins Gesicht.

Die Löffelchen-Stellung sollte nicht unterschätzt werden, denn der G-Punkt der Frau wird durch den besonderen "Anstoßwinkel" sehr gut stimuliert. Außerdem hat der Partner beide Hände frei, sodass er mit der einen Hand die Klitoris und mit seiner anderen Hand die Brüste massieren kann. Auch in der Schwangerschaft ideal: Der Babybauch wird durch die Seitenlage entlastet und ermöglicht sogar noch in den letzten Monaten guten Sex.

Nachteile der Löffelchenstellung

Für Männer ist die Stellung definitiv eine haarige Angelegenheit. Egal, ob frau die Haare offen oder im Dutt trägt, der "große Löffel" hat ständig Haare in Mund, Nase oder Augen.

Zusätzlich ist ihm wahrscheinlich schon vor Beginn des Geschlechtsaktes die Hand eingeschlafen, weil er darauf liegt, oder du den Arm als Kopfkissen verwendest. Kleiner Löffelchenstellung-Tipp für ihn: Die Hand einfach abwechselnd zur Faust ballen und wieder lockern, so wird der Arm immer noch gut durchblutet. Oder am besten gleich vorbeugen, indem man den Kopf auf ein richtiges Kissen legt, sodass sein Arm entlastet wird. Wenn das nicht hilft, keine Panik: Meistens kommt das Taubheitsgefühl in den Händen von der heftigen Atmung und dem dadurch veränderten Kohlendioxid-Gehalt im Blut.

Füße von Mann und Frau im Bett

Löffelchenstellung, aber wie am besten? Mann sollte ein paar Tricks kennen.

Löffelchenstellung funktioniert nicht – was tun?

Du würdest gern in der Löffelchenstellung mit deinem Partner schlafen, aber sein Penis rutscht immer aus der Vagina heraus? In diesem Fall hilft oft schon eine kleine Veränderung der Position: Strecke ihm einfach etwas mehr deinen Po entgegen, so kann er leichter eindringen. Oder mach dich etwas krumm und beweg deinen Oberkörper mehr in Richtung der Beine, das macht es ihm auch leichter.

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Meinung der Redaktion

Die Löffelchenstellung gehört definitiv zu den unterschätzten Sexstellungen. Denn diese Position ist nicht nur ungemein kuschelig und intensiv, sie bietet Frauen zudem jede Menge Vorteile. Sollte sie bei euch nicht funktionieren, lässt sich das Problem zum Glück ganz leicht beheben. Und wir finden: Es lohnt sich!