Was sind freie Radikale?Die chemischen Altmacher

MITTWOCH, 05.09.2012

Freie Radikale haben den Ruf, ein unaufhaltsamer Altmacher zu sein. Doch was sind freie Radikale wirklich und sind wir diesen zerstörerischen Molekülen wirklich schutzlos ausgeliefert?

Das sind freie Radikale

In der Umwandlung von Sauerstoff in Energie in unserem Körper entstehen zwei Abfallprodukte: Kohlendioxid und so genannte freie Radikale. Dies sind besonders reaktionsfreudige Sauerstoff-Moleküle, die Zellstrukturen, Eiweiße und die Erbinformation langsam im Laufe des Lebens immer weiter schädigen. Sie nagen an uns wie der Zahn der Zeit. Sie stehen außerdem im Ruf Krankheiten wie Arteriosklerose, Krebs und Rheuma mit zu verursachen.

Keine bloßen Zerstörer

Bevor Panik entsteht: Freie Radikale sind nicht nur schädliche Stoffwechselprodukte. Sie dienen in geringen Mengen auch der Immunabwehr, denn sie zerstören Bakterien und andere Fremdstoffe. Außerdem spielen freie Radikale vermutlich ein Rolle in der Verhinderung der Tumorentstehung, wie neueste Studien nahelegen.

Den Altersprozess ausbremsen

Wir sind diesen Molekülen nicht schutzlos ausgeliefert. Dafür gibt es die so genannte Radikalfänger, welche die aggressiven chemischen Verbindungen unschädlich machen. Dazu zählen vor allem die  Vitamine C oder E, welche die radikalen Reaktionen unterbinden oder zumindest vermindern. Eine obst- und gemüsereiche Ernährung ist also der beste Schutz gegen freie Radikale und damit gegen das Altern. 

Die richtige Ernährung macht die Alterstmacher freie Radikale unschädlich.

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