Kräuter gegen Kaliummangel: Kresse, Basilikum & Co.

MITTWOCH, 02.07.2014

Kräuter als Nährstofflieferanten: Leiden Sie an Kaliummangel, können Schnittlauch und Kresse nicht nur mehr Geschmack in Ihr Essen bringen, sondern auch reichlich Mineralstoffe.

Kalium befindet sich in jeder Zelle unseres Körpers – deswegen kann Kaliummangel zahlreiche physiologische Auswirkungen auf Ihr Wohlbefinden und Ihre Gesundheit haben. Wenn Sie nicht ständig auf kaliumreiche Lebensmittel zurückgreifen wollen, können Sie Ihren persönlichen Kaliumgehalt auch ganz nebenbei pushen – mit Küchenkräutern. Dill, Kresse, Basilikum, Rosmarin und andere Geschmackszutaten verleihen Ihrem Gericht nicht nur den letzten Schliff, sie sind auch sehr gesund.

Kräutertöpfe gegen Kaliummangel

"Kräuter sind richtige Nährstoffbomben", weiß die Ökotrophologin Brigitte Neumann im Gespräch mit dem Ernährungsportal von "t-online.de" zu berichten. So würden sie reichlich sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, die in ihrer Form weder in Obst noch in Gemüse vorkommen. So hat jedes Kraut seine eigene Wirkung. Petersilie unterstütze die Nieren, Kresse wirke gegen Blähungen und Basilikum sei gut für die Verdauung. Leiden Sie an Magenbeschwerden, sollten Sie sich beim nächsten Gurkensalat demnach eine extra Portion Dill gönnen.

Wie wäre es also, wenn Sie bei Kaliummangel nicht nur auf die empfohlenen Aprikosen, Rote Bete und Rosinen zurückgreifen, sondern diesen auch mit Kresse bekämpfen? Das unempfindliche Gewächs passt auf jede Küchenzeile und liefert zudem auch noch Magnesium und Kalzium. Leiden Sie an Kaliummangel, sollten Sie Salate, Soßen, Pasta und andere Gerichte zudem großzügig mit Petersilie und Schnittlauch garnieren – auch diese Kräuter versorgen Sie mit dem Mineral.

Die richtige Menge finden

Das so ziemlich gesündeste Essen, was die Ernährungsexpertin und Kräuterkennerin im Gespräch empfiehlt: Kartoffeln mit Kräuterquark. "Das ist ein sehr gesundes Essen, das unseren Körper mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt. Am besten gibt man auch hier noch eine Knoblauchzehe hinzu."

Nur übertreiben sollten Sie es mit den Kräutern nicht, selbst wenn Ihnen gerade ein Kaliummangel attestiert wurde und Sie diesen schnellstmöglich beheben wollen. Wenn Kräuter in normalen Mengen verzehrt werden, so seien sie der Gesundheit sehr von Nutzen. "Wer es aber übertreibt, riskiert gesundheitliche Schäden", so die Ökotrophologin weiter.

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