Feijoa: Neue Superfruit aus Brasilien

MONTAG, 07.05.2018

Quinoa, Goji, Chiasamen – in den letzten Jahren eroberte das eine oder andere Superfood den Markt und die Herzen aller, die sich gesundheitsbewusst ernähren. Nun gibt es auch eine neue Obstsorte: die Feijoa-Frucht. Sie stammt aus Brasilien und wird daher auch als 'Brasilianische Guave' bezeichnet.

Der absolute Pluspunkt der Superfrucht: eine süß-säuerliche Geschmacksnote. Dadurch lässt sich die Guave in vielerlei Hinsicht verwenden und verzehren. Mehr zu Herkunft, Geschmack und Genuss erfährst du im Folgenden.

Feijoa – Herkunft, Anbau und Verbreitung

Ursprünglich stammt dieses Obst aus den Hochebenen Südamerikas, genauer: Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay. Angebaut wird die Guave aber in erster Linie – ob als Gartengewächs oder Nutzpflanze – in Neuseeland, Georgien, Aserbaidschan und auf Sizilien. Als ganze Frucht oder zu Joghurt, Saft oder Wein weiterverarbeitet, ist die Feijoa mittlerweile weit verbreitet. In Westeuropa ist sie allerdings noch weitgehend unbekannt. In speziellen Fachgeschäften findest du die Superfrucht hierzulande vereinzelt und zu einem meist stolzen Preis.

Optik und Geschmack der Brasilianischen Guave

Äußerlich erinnern die Früchte ein wenig an Avocados. Sie sind aber kleiner und birnenförmig. Das Fruchtfleisch ist weich und weiß und schmeckt sowohl süßlich als auch säuerlich. Wer eine Erdbeere und ein Stück Ananas gleichzeitig isst, bekommt einen Eindruck vom Geschmack der Feijoa.

Gesundes Obst und seine Verwendung

Gesund ist die Feijoa allemal, denn die Frucht enthält nicht nur jede Menge Vitamin C, sondern auch viele Mineralstoffe. Das ist gut für Immunsystem sowie Verdauung und wirkt entzündungshemmend.

Roh genießen lässt sich die Feijoa-Frucht ebenso wie gekocht, gebacken, zerkleinert und mit anderen Zutaten vermischt oder zu Getränken verarbeitet. Die Brasilianische Guave punktet mit großer Wandelbarkeit: Kompott, Chutney, Saft, Konfitüre – fast alles ist möglich. Und auch Einfrieren lässt sie sich problemlos. Bis zu einem Jahr kann sie im Tiefkühler bleiben, ohne dass der Geschmack leidet.

Feijoa

Feste Schale, weicher Kern: Roh isst du die Feijoa wie eine Kiwi.