Gesundheit & Ernährung

Neue Therapie? Die Migräne-Spritze ist in der EU zugelassen

FREITAG, 03.08.2018

Gibt es Hoffnung für Migräne-Patienten? Die EU hat nun eine neue Migräne-Spritze zugelassen, die den schmerzhaften Attacken vorbeugen soll. Hier erfährst du mehr über ihre Wirkung und für wen sie sich eignet.

Schmerzen, Schwindel, Übelkeit, Lichtempfindlichkeit: Die Symptome einer Migräne sind vielseitig und oftmals so stark, dass sie Betroffene regelrecht außer Gefecht setzen. Bis Patienten eine Therapie finden, die ihre Beschwerden lindert, können Jahre vergehen. Nun gibt es neue Hoffnung. Nachdem der Ausschuss für Humanarzneimittel der Europäischen Arzneimittelagentur EMA im Mai eine Empfehlung für die Zulassung von Erenumab gegeben hatte, hat die EU-Kommission dem Mittel nun die Zulassung erteilt. Doch wie genau soll die Migräne-Spritze, die unter dem Namen Aimovig vertrieben wird, helfen?

Wie wirkt die Migräne-Spritze?

Bei der sogenannten Migräne-Spritze handelt es sich um eine Antikörper-Injektion, die sich Patienten nach einer Einweisung einmal im Monat selbst in den Bauch oder Oberschenkel setzen können. Das Präparat ist nicht zur Behandlung einer akuten Attacke gedacht, sondern vielmehr zur Vorbeugung. Die Funktionsweise: Der Antikörper Erenumab soll einen Rezeptor blockieren, der an der Entstehung von Migräneschmerzen beteiligt ist.

Für wen eignet sich die Migräne-Spritze?

Das Präparat ist für Erwachsene gedacht, die mindestens an vier Tagen im Monat unter Migräne leiden. Wenn du mehr über die Migräne-Spritze erfahren möchtest und darüber, ob sie für dich infrage kommt, wendest du dich am besten an deinen behandelnden Arzt.

Frau mit Kopfschmerzen pin

Erlösung von der Qual? Die Migräne-Spritze soll schmerzhaften Attacken vorbeugen.