5 Arten von Kopfschmerzen und wie du sie loswirst

DONNERSTAG, 23.03.2017

Es gibt sicher keinen Menschen, der noch nie unter Kopfschmerzen gelitten hat. Die meisten haben schon verschiedene Arten zu spüren bekommen. Doch jetzt die gute Nachricht: Wenn du weißt, woher die Kopfschmerzen kommen, findest du auch leichter eine Lösung, sie loszuwerden.

Mal tut es an den Schläfen weh, dann am Hinterkopf – Kopfschmerzen treten an den unterschiedlichsten Regionen des Schädels auf, aber angenehm sind sie nie. Deshalb solltest du auch schnell etwas dagegen unternehmen. Wir sagen dir, was du tun kannst.

1. Der Spannungskopfschmerz

Am häufigsten tritt der Spannungskopfschmerz auf. Er fühlt sich oft drückend und dumpf an und lässt sich nur schwer lokalisieren. Betroffene klagen über das Gefühl, dass sich der Schmerz wie ein Helm um den Kopf legt oder "schraubstockartig" ihren Schädel durchdringt. Zudem breitet sich eine Spannung am Haaransatz, den Augen, unterhalb des Kehlkopfes und an den Schultern aus. Die Kopfschmerzen sind oft erträglich, können aber tagelang bestehen bleiben und nehmen zum Abend hin zu.

Schuld an dieser Form von Kopfschmerzen sind Stress, Abgeschlagenheit und eine schlechte Haltung. Um sie loszuwerden, kannst du natürlich eine Schmerztablette nehmen. Das sollte jedoch nur gelegentlich der Fall sein. Leidest du öfter unter Spannungskopfschmerzen, suche einen Arzt auf, der dir bei der Therapie hilft. Zudem kannst du mit sportlichen Aktivitäten den Beschwerden vorbeugen. Denke außerdem daran, hin und wieder deine Schultern und deinen Nacken zu dehnen – denn Verspannungen machen die Symptome nur schlimmer.

2. Sinus-Kopfschmerzen

Eine Nebenhöhlenentzündung ist der Auslöser für Sinus-Kopfschmerzen

Eine Nebenhöhlenentzündung ist der Auslöser für Sinus-Kopfschmerzen.

Die Sinus-Kopfschmerzen plagen Betroffene an all jenen Stellen, an denen die Nebenhöhlen sitzen. Denn: Sie werden durch eine Infektion hervorgerufen. Erkrankte klagen daher über Schmerzen nahe der Nase, unter den Augenbrauen, der mittleren Stirn und unter den Wangenknochen. Der gesamte Kopf fühlt sich schwer an und das Atmen fällt schwer. Wird der Kopf nach unten bewegt, verstärken sich die Symptome.

Die Auslöser für diese Kopfschmerzen sind also klar: eine Nasen- oder Stirnhöhlenentzündung oder aber auch eine einfache Erkältung, die die Nebenhöhlen verstopft. Um sie loszuwerden, sollte ein Arzt deine Symptome überprüfen und gegebenenfalls eine Medikation in die Wege leiten. Was außerdem hilft: Inhalieren. So unterstützt du deinen Körper dabei, die Erreger schnell aus dem Körper zu befördern und wieder gesund zu werden. >> So beugst du einer Erkältung vor

3. Migräne

Eine Migräne kündigt sich durch anfallsartige pulsierende Kopfschmerzen und manchmal sogar Sehstörungen an. Wiederholt plagen sie Betroffene, zumeist aber nur auf der einen Hälfte des Kopfes. Doch sie sind so heftig, dass die Person nicht in der Lage ist, Tätigkeiten nachzukommen. Häufig begleiten Übelkeit, Erbrechen sowie Licht- und Lärmempfindlichkeit die Kopfschmerzen.

Leider gibt es bei der Migräne noch immer kein Patentrezept, das hilft, schnell schmerzfrei und vollkommen fit zu werden. Trotzdem ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen, der eine geeignete Therapie mit dir erarbeitet. Als vorbeugende Maßnahme wird Sport und eine gesunde Lebensführung empfohlen.

4. Cluster-Kopfschmerz

Cluster-Kopfschmerzen sind äußerst selten. Dabei verspüren Personen heftige Schmerz-Attacken an der Schläfe und um die Augen. Zumeist ist auch hier nur eine Seite betroffen. Häufig entwickeln Patienten mit dieser Art von Kopfschmerzen eine gewisse Regelmäßigkeit bei den Anfällen, die sich periodisch häufen.

Alleine kannst du gegen deine Symptome leider nichts unternehmen. Da die Attacken spontan auftreten und auch wieder verschwinden, ist es erschwert, eine passende Medikation zu finden. Besprich mit deinem Arzt, was du tun kannst, wenn du merkst, dass eine Schmerz-Periode eingeläutet wurde.

5. Der Kater

Wer am Vorabend zu viel Alkohol trinkt, darf sich am nächsten Morgen über einen Kater "freuen"

Wer am Vorabend zu viel Alkohol trinkt, darf sich am nächsten Morgen über einen Kater "freuen".

Diese Kopfschmerzen hast du garantiert auch schon einmal in deinem Leben gespürt: Wenn der letzte Drink am Abend "schlecht war", pocht es am nächsten Morgen im Schädel. Du hast einen waschechten Kater. Die Leiden kommen vor allem dadurch zustande, dass Alkohol dem Körper Wasser entzieht und du so dehydrierst.

Was hilft also? Viel Wasser trinken, die Decke über den Kopf ziehen und warten, bis alles endlich wieder vorüber ist – und das nächste Mal einfach weniger trinken!

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Bei Kopfschmerzen werden Helligkeit und Lärm zur Qual.

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