Nach #bodypositivity kommt jetzt #skinpositivity

MITTWOCH, 07.02.2018

Selbstliebe ist essenziell und liegt gerade richtig im Trend. Ob Soziale Medien oder große Modekampagnen – die Body-Positivity-Bewegung ist im vollen Gange. Nun wird sie sogar ausgeweitet. Mit #skinpositivity feiern wir jetzt auch endlich unsere Haut!

Einige leiden nur gelegentlich darunter, andere müssen über längere Zeiträume mit kleinen Pickelchen, Mitesser oder Akne kämpfen. Betroffenen greifen dann meistens zu einer dicken Make-up-Schicht. Bis jetzt! Skin Positivity will nämlich die ungeschminkte Wahrheit ins rechte Licht rücken.

Good Vibes

Echte Frauen, die ihre echten Körper zeigen – was ganz selbstverständlich klingt, war es lange Zeit nicht. Im Zuge der Body-Positivity-Bewegung stehen aber inzwischen immer mehr kurvige Stars wie Ashley Graham, Ashley Benson oder Lais Ribeiro zu ihren vermeintlichen "Makeln" und lehnen geschönte Photoshop-Aufnahmen ab. Ein Schritt in die richtige Richtung, der aber noch nicht weit genug geht. Der Trend zur Skin Positivity soll nun noch mehr gute Gefühle verbreiten.

Eines vorweg: Unreine Haut ist kein Teenager-Problem. Auch Erwachsene kann es erwischen. Das Berühmteste Beispiel dürfte aktuell Topmodel Kendall Jenner sein. Bei ihrem Gang über den roten Teppich bei den Golden Globes 2017 stand sie im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, denn unter ihrem Make-up zeichneten sich Pickel ab.

Skin Positivity – fühl dich wohl in deiner Haut

Ja, auch Victoria's-Secret-Models werden nicht davon verschont. Und Kendall Jenner nutzte das Medienecho um ihre Person für eine starke Skin-Positivity-Botschaft. Per Twitter ließ sie die Welt wissen: "Lass dich von diesem Mist einfach nicht stoppen!" Auch andere Influencer teilen diese Meinung und zeigen sich seitdem in den sozialen Medien völlig ungeschminkt.

Die Geburtsstunde eines neuen Instagram-Beauty-Trends, der nicht bloß die Unvollkommenheit eines Menschen akzeptiert, sondern sie feiert. Dabei geht es nicht nur darum, seine kosmetikfreie Haut ins Bild zu halten. Vielmehr soll #skinpositivity auf die Stigmatisierung von Problemhaut wie Akne, Narben oder Muttermale, hinweisen und Menschen den Mut geben, zu sich selbst zu stehen.

Das meint die Redaktion:

Wir sind von dem neuen Skin-Positivity-Trend völlig begeistert, der ein positives Selbstbild unterstützt und so für gute Stimmung sorgt. Was wir auf dem nächsten Selfie im Gesicht tragen, wissen wir daher bereits: absolut nichts!

Schöne Frau pin

Versteckspiele bei unreiner Haut gehören der Vergangenheit an.