So machst du deine Haut frühlingsfit!

Freitag, 17.02.2017

Wenn sich der Winter verabschiedet, solltest du deine Haut auf den Frühling vorbereiten. Mit der Witterung ändern sich nämlich auch die Spielregeln für die Pflege. Beachte sie, und du startest mit einem frischen und erholten Teint in die wärmere Jahreszeit.

Monatelang haben sowohl feuchte Kälte als auch trockene Heizungsluft der Haut zugesetzt. Dieses Wechselbad hört mit dem Einzug des Frühlings endlich auf. Die Temperaturen steigen und die äußere Hülle des Körpers will dementsprechend anders behandelt werden. Sie braucht dann ein Plus an Feuchtigkeit. 

Die Haut bekommt ihr Fett weg

Zeigt das Thermometer Werte unter Null an, dann hat das Konsequenzen für die Haut. Ihr macht besonders das Temperaturgefälle zwischen drinnen und draußen zu schaffen. Während es in der Wohnung gemütlich warm ist, herrscht an der frischen Luft teils beißende Kälte. Dieser Unterschied hat Folgen, denn je eisiger es wird, desto weniger Fett produziert die Haut für die eigene Versorgung. Damit schwindet ihr Schutzschirm und sie wird deshalb anfällig. Die Symptome: Der Teint wirkt blass, ist rau und schuppt, die Haut beginnt stellenweise zu jucken. Besonders Menschen mit trockener Haut sind davon betroffen. Aber auch alle anderen sind gut beraten, Hautirritationen mit nachfettender Pflege zu begegnen. Allerdings nicht übertreiben, sonst erblühen schnell Pickel. Und womöglich genau an den Stellen, wo sie dir besonders unangenehm sind. 

Ab Frühling ist Feuchtigkeit gefragt

Das Problem verschwindet zum Glück automatisch mit dem Winter. Es wird draußen langsam wärmer. Nun ist der richtige Zeitpunkt gekommen, wenn du deine Haut auf den Frühling vorbereiten willst. Sie stellt langsam wieder selbst mehr Fett bereit. Deshalb solltest du sie nach und nach nicht mehr mit entsprechenden Produkten unterstützen, sondern auf eine andere Art der Fürsorge umschwenken. Es sei denn, du hast extrem trockene Haut. Dann braucht sie weiterhin nachfettende Pflege. In allen anderen Fällen ist stattdessen mehr Feuchtigkeit angesagt. Wie viel davon ideal ist, hängt ebenfalls vom individuellen Hauttyp ab. Normale Haut begnügt sich mit einer leichten Feuchtigkeitscreme. Das gilt auch für fettige Haut. Weil diese zum Glänzen neigt, kann ihr ein Mittel mit mattierendem Effekt nicht schaden. Trockene Haut benötigt – wie erwähnt – auch außerhalb des Winters mehr Fett als Feuchtigkeit.

Feuchtigkeitspflege ist jetzt das A und O.

Feuchtigkeitspflege ist jetzt das A und O.

Ampullenkur mit geballter Wirkstoffkraft

Eine Überlegung wert könnte zudem eine Ampullenkur sein. Sie ist sehr reich an Wirkstoffen, die tief in die Haut eindringen und kommt zusätzlich zur täglichen Pflege zum Einsatz. Auch hier entscheidet dein Hauttyp über die richtige Zusammensetzung der Inhaltsstoffe. Optimal kombiniert, sorgen sie nicht nur für mehr Feuchtigkeit. Sie lassen dich auch schneller und gleichmäßiger braun werden – in dem zu dieser Jahreszeit möglichen Rahmen. 

Vorsicht: Die Sonne kommt 

Apropos braun werden: Wenn du deine Haut auf den Frühling vorbereiten möchtest, solltest du die Sonneneinstrahlung auch in dieser frühen Jahreszeit nicht unterschätzen, obwohl sie weit weniger intensiv ist als im Sommer. Deshalb ist eine Pflege mit eingebautem Lichtschutzfaktor sinnvoll. Die Sonnenstrahlen setzen nämlich schon jetzt der Haut zu. Das geschieht unbemerkt und bei scheinbar harmlosen Gelegenheiten, wie beim Shopping, Spazierengehen und Spielen mit den Kindern.

Erste Sonnenbäder nur mit Schutz 

Ganz zu schweigen von ersten Sonnenbädern. Für solche Gelegenheiten ist ein spezieller Schutz angeraten, der die schädliche UV-Strahlung stärker abblockt. Willst du die Haut auf den Frühling vorbereiten, so hast du hier die Wahl zwischen zwei unterschiedliche Wirkungsweisen. So setzen manche Mittel auf chemische, andere auf physikalische Filter – jeweils mit spezifischen Vor- und Nachteilen. So lassen sich die chemischen Varianten gut verteilen, können aber die Haut reizen. Wer zu Unverträglichkeiten neigt, ist daher unter Umständen mit mineralischen Substanzen besser beraten. Bei ihnen ist allerdings das Einreiben mühsamer. So kann von ihnen ein sichtbarer weißer Film auf der Haut verbleiben. 

Klar willst du jetzt am liebsten alle Sonnenstrahlen einfangen. Achter aber auf UV-Schutz.

Klar willst du jetzt am liebsten alle Sonnenstrahlen einfangen. Achter aber auf UV-Schutz.

Der richtige Lichtschutzfaktor 

Sonnencreme ist nicht gleich Sonnencreme. Den entscheidenden Unterschied macht ihr Lichtschutzfaktor. Das Prinzip dahinter ist leicht zu verstehen: Je höher der Faktor, desto besser schützt er die Haut. Üblicherweise prangt er gut erkennbar auf der Verpackung. Die Skala beginnt bei Lichtschutzfaktor 6 und reicht bis über 50.

Was heißt das für die Praxis? Das kommt auf die natürliche Eigenschutzzeit deiner Haut an. Je heller die ist, desto geringer ist ihre Eigenschutzzeit. Aber das ist nur eine Faustformel. Belastbare Werte bringt nur ein Besuch beim Hautarzt.

Wenn die Blumen zu sprießen beginnen, ist es Zeit, deine Haut auf den Frühling vorzubereiten.

Der Wechsel von Winter auf Frühling ist für die Haut nicht einfach. Wir sagen dir, was du beachten musst.

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17.02.2017 16:20
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